Laufersweiler als außerschulischer Lernort für deutsch-jüdische Geschichte

Die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde Laufersweiler ist die einzige im Rhein-Hunsrück-Kreis, die als solche noch erkennbar ist. Das Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich:

Nachdem die Vorgängerbauten des 19.Jahrhunderts abgebrannt oder nicht mehr nutzbar waren, erbaute die jüdische Gemeinde unter erheblichen finanziellen Belastungen im Jahre 1911 ihre neue Synagoge. In den Tagen der Reichspogromnacht 1938 verwüsteten Nazi-Schergen das Gotteshaus und zerstörten alle Kultgegenstände. Nach mehreren entstellenden Umbaumaßnahmen und dem Einbau einer Zwischendecke diente sie in der Nachkriegszeit als Wäscherei, Gefrieranlage, Schulsaal oder Versammlungsraum.

Nach kontroverser Diskussion und großen Anstrengungen der Zivilgemeinde wurde sie 1985 unter Denkmalschutz gestellt und zweimal renoviert. Seit 2014 befindet sich hier das Forst-Mayer-Studien- und Begegnungszentrum für das Landjudentum im Rhein-Mosel-Hunsrück-Raum.

Die Fortbildung findet am Mittwoch, 20. Mai 2015, von 10-17 Uhr in Laufersweiler statt.

Weitere Informationen und Anmeldung:

https://tis.bildung-rp.de/web/guest/catalog/detail?tspi=71308_

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